
Grafik: Reaktionsquellterm als Funktion der Fortschrittsvariable und ihrer Varianz für Verbrennungssimulationen mit tabellierter Reaktionskinetik.
Wir forschen an innovativen Modellierungsansätzen, um Strömungsprozesse in technischen Anwendungen zu optimieren. Ob Luft- und Raumfahrt, Automobilindustrie oder Energie- und Verfahrenstechnik – alle profitieren von kostengünstigen numerischen Simulationen, die aufwändige und kostenintensive Experimente reduzieren. Dabei bauen wir als ältestes Institut der Technischen Hochschule Mannheim auf langjährige und sehr vielseitige Erfahrung in Lehre, angewandter Forschung und Technologietransfer auf den Gebieten der Thermo- und Fluiddynamik auf.
Wir bieten ein breites Lehrangebot rund um die Themen Thermodynamik und Strömungslehre für die Studiengänge Maschinenbau und Mechatronik an. Dabei fließen die Ergebnisse aktueller Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten unmittelbar in den Lehrbetrieb ein. Neben der Vermittlung von theoretischen Grundlagen wird großer Wert auf das anwendungsorientierte Wissen und die Erlangung von Methodenkompetenzen gelegt. Unsere Stärke liegt in der praxisnahen und gleichzeitig forschungsorientierten Ausbildung. Das ermöglicht unseren Studierenden, komplexe Fragestellungen eigenständig zu bearbeiten. Die Kompetenzen werden in den Lehrveranstaltungen vermittelt und durch praxisorientierte Laborveranstaltungen vertieft.
Weiterhin unterstützt das Institut mit fachwissenschaftlicher Kompetenz insbesondere die klein- und mittelständische Industrie der Region durch kleinere und größere Projekte des Technologietransfers. Ob numerische Untersuchungen, Strömungsberechnungen oder Simulationsverfahren, zu unseren Kunden zählen Firmen wie Alstom, KSB oder Mahle und viele weitere. Wir beraten, prüfen, analysieren. Sprechen Sie uns an, wenn Sie ein konkretes Projekt mit uns zusammen angehen wollen.

Haben Sie Fragen zur Lehre, suchen eine spannende Abschlussarbeit oder einen starken Partner für Ihr Forschungsvorhaben ? Wir vom ATF stehen Ihnen mit Expertise und Engagement zur Seite. Kontaktieren Sie uns! Die Möglichkeiten zur Zusammenarbeit sind vielfältig.

Numerische Strömungssimulation zeigt detaillierte Einblicke in komplexe Strömungen, die experimentell nur schwer zugänglich sind. Am ATF werden aktuelle CFD-Methoden für anspruchsvolle Anwendungen eingesetzt und weiterentwickelt: mit Fokus auf Verbrennungsvorgänge, zum Beispiel in Fluggasturbinen, und strömungstechnische Prozesse mit komplexer Thermodynamik.

Ein zentraler Bestandteil unserer Arbeit ist der aktive Wissens- und Technologietransfer in die Praxis. Unser Angebot reicht von klassischer Beratung bis hin zur Durchführung umfangreicher Forschungs- und Entwicklungsprojekte – in direkter und vertrauensvoller Zusammenarbeit mit Industriepartnern.

Das Institut für Angewandte Thermo- und Fluiddynamik bietet ein vielseitiges Lehrangebot für die Studiengänge Maschinenbau und Mechatronik. Aktuelle Forschungs- und Entwicklungsergebnisse fließen dabei unmittelbar in den Lehrbetrieb ein.

Experimentelle Strömungsmechanik liefert präzise Daten zur Validierung von Simulationen, zur Prozessüberwachung und zur Prüfung von Bauteilen. Mit Verfahren wie PIV, Hitzdrahtanemometrie, digitaler 5-Loch-Sonde und weiteren Messtechniken lassen sich Strömungsfelder detailliert erfassen – für optimierte Prozesse und zuverlässige Modellierung.

Im Herzen Mannheims, nur wenige Gehminuten vom Hauptbahnhof entfernt und mit direkter Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr. Hier finden Sie weitere Informationen zur Anfahrt zur Technischen Hochschule Mannheim und zum Institut für Angewandte Thermo- und Fluiddynamik.

Bei der Auslegung von Brennkammern für Flugzeugtriebwerke ist die genaue Berechnung der Wärmeverluste an den Wänden entscheidend, nicht nur für die Ermittlung globaler Flammeneigenschaften, sondern auch für die Vorhersage von Emissionen.

Für ORC-Turbinen wird ein adjungiertes Formoptimierungsverfahren entwickelt, das gezielt auf den wet-to-dry-Prozess ausgelegt ist. Dabei tritt ein zweiphasiges Arbeitsmedium in die Turbine ein und verdampft vollständig im ersten Leitgitter.